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Auftakt

Mittwoch, 14.10.2015

Das Rektorat unter Christa Neuper präsentierte die Schwerpunkte für die zweite Amtsperiode 2015-2019

Seit 1. Oktober 2015 leiten Rektorin Christa Neuper, Vizerektorin Renate Dworczak und die Vizerektoren Martin Polaschek, Peter Riedler sowie Peter Scherrer für vier weitere Jahre die Karl-Franzens-Universität Graz. Die zentralen Eckpunkte der zweiten Amtsperiode stellte das Rektorat im Rahmen einer Veranstaltung für Uni-MitarbeiterInnen am 8. Oktober 2015 in der Aula vor.

Die Karl-Franzens-Universität hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv weiterentwickelt und das große Wachstum hervorragend bewältigt, unterstrich Rektorin Neuper einleitend und dankte für den "Rückhalt und das entgegengebrachte Vertrauen". Die Anzahl der Studierenden hat seit 2005 um mehr als 50 Prozent zugenommen. Die AbsolventInnenzahl ist um 40 Prozent gewachsen. Die Anzahl der MitarbeiterInnen hat sich ebenso um rund 50 Prozent erhöht, jene der WissenschafterInnen um fast 60 Prozent. Weiters konnten die Einnahmen aus Forschung und Entwicklung verdoppelt werden.

Forschung mit Profil
Raum für Innovation, Profilierung der etablierten Forschung sowie Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses – mit Hilfe dieser drei Säulen will Rektorin Neuper das Forschungsprofil der Uni Graz weiter schärfen. Die Bildung kritischer Massen an ForscherInnen mit internationaler Exzellenz verfolgt die Bündelung in den Forschungsschwerpunkten. Die strukturierte und finanzierte Ausbildung junger WissenschafterInnen bildet dabei ein wesentliches Element. Zusätzlich sollen etwa am Beispiel der Förderschiene für unkonventionelle Forschung auch künftig abseits von den bekannten Kernbereichen thematische Felder erschlossen werden, um an neuen Entwicklungen zu antizipieren.

Weltweit sichtbar
Die Internationalisierung soll ein Welcome Center, geplant als zentrale Service- und Beratungsstelle für internationale WissenschafterInnen sowie Studierende, verstärken. Damit wird die rasche Integration neuer Universitätsangehöriger in den universitären Alltag erleichtert und internationales Recruiting unterstützt. Der Ausbau englischsprachiger Lehre, die Förderung der Outgoing-Mobilität sowie die Professionalisierung des Nachwuchses steigern die internationale Wettbewerbsfähigkeit der WissenschafterInnen und AbsolventInnen.

Gemeinsam erfolgreich
Im Bereich der Kooperationen stehen NAWI Graz sowie BioTechMed-Graz im Fokus. In der naturwissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der TU Graz wird unter anderem der Regelbetrieb in der Lehre vorangetrieben und es soll ein gemeinsames Musterdepartment als Centre of Geosciences eingerichtet werden. BioTechMed-Graz soll zu einem international sichtbaren Forschungsverbund werden.

Gesellschaftliche Rolle

Als größte Bildungsinstitution der Steiermark trägt die Uni Graz ihrer gesellschaftlichen Verantwortung mit unterschiedlichen Maßnahmen zur Wissensvermittlung entsprechend Rechnung, betonte Rektorin Neuper. Die Angebote betreffen vor allem die Bereiche Maßnahmen zur Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Förderung der Entrepreneurship und Veranstaltungen der 7. fakultät.

Die vier VizerektorInnen stellten exemplarisch einige ausgewählte Projekten aus ihren Bereichen vor.

Lehre
Martin Polaschek, Vizerektor frü Studium und Lehre, präsentierte Vorhaben zur Lehre. Die adaptierte Lehrevaluierung, die Einrichtung von Praxisprofessuren und Kooperationen in Hochschuldidaktik sollen die Lehr-/Lernqualität verbessern. Besonderes Augenmerk gilt dem österreichweiten Best-Practice-Projekt PädagogInnenbildung Neu, das etwa mit dem Habilitationsforum fortgeführt und weiter ausgebaut werden soll.

Nachwuchsförderung
Peter Scherrer, Vizerektor  für Forschung und Nachwuchsförderung, betonte die Rolle des wissenschaftlichen Nachwuchses. Neben einer verstärkten internationalen Vernetzung sollen zusätzliche Stellen für Prae- und Postdocs geschaffen werden, um jungen ForscherInnen mehr Chancen zu bieten. Dreh- und Angelpunkt soll die „Doctoral Academy Graz“ sein, die einen organisatorischen und formalen Rahmen für teils drittmittelfinanzierte, strukturierte und mit internationaler Qualitätskontrolle ausgestattete Spitzenforschungsgruppen bilden soll.

Hochqualifiziertes Personal
Renate Dworczak, Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichstellung, veranschaulichte das umfassende Thema Personalstruktur. So will die Universität den Anteil des universitär hochqualifizierten wissenschaftlichen Personals heben. Zur langfristigen Absicherung dieser Steigerung sollen in diesem Zeitraum zusätzlich Qualifizierungsstellen geschaffen werden. Zudem stehen in Dworczaks Ressort weiterhin die sogenannten Querschnittsmaterien, wie Gleichstellung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie, im Mittelpunkt.

Moderner Arbeitsplatz
Peter Riedler, Vizerektor für Finanzen, Ressourcen und Standortentwicklung, umriss die größten Vorhaben zum Ausbau der Infrastruktur, die ebenso in den kommenden vier Jahren einen Schwerpunkt des Rektorats darstellen. Dazu zählen die bevorstehende Modernisierung und Erweiterung der Universitätsbibliothek, ein geplantes Zentrum für Wissens- und Innovationstransfer sowie die Generalsanierung der „Vorklinik“, die nach dem Umzug der Med Uni Graz ein Haus der Sprachen und Kulturen werden soll.

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