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Schnittstelle BioTechMed

Donnerstag, 12.12.2013, uni.on > Forschen, Forschen, uni.on > Top News, Rektorat

Der Humantechnologie-Cluster Styria diskutierte die Forschungskooperation der drei Grazer Universitäten

Vernetzung am Standort: Uni Graz, TU Graz und Med Uni Graz präsentierten bei der Dezember-„Executive Lounge“ des Humantechnologie-Clusters am 10. Dezember 2013 interessierten möglichen KooperationspartnerInnen aus der Wirtschaft die gemeinsame Forschungsplattform BioTechMed.
Mit der Forschungsplattform BioTechMed bündeln die drei großen steirischen Universitäten ihre Aktivitäten in den Life Sciences und Humantechnologien, machen sie international sichtbarer und wollen auch Schnittstellen für die Wirtschaft öffnen.

Die Clusterverantwortliche Andrea Wutte und Moderator Wolfgang Filz konnten Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann begrüßen. Buchmann bot auch für die Zukunft „die volle Unterstützung der Politik“ für die BioTechMed-Aktivitäten an.
Sven Stegemann, Director Pharmaceutical Development bei Capsugel, referierte über „Chancen für Innovationen durch Convergence aus Sicht der Big Pharma“. Professoren des renommierten MIT bezeichneten in einer viel beachteten Studie die „Konvergenz von Life Sciences, Naturwissenschaften und Engineering“ als „Dritte Biomedizinische Revolution“. Eine regionale Antwort auf diesen internationalen Trend ist die Forschungsplattform BioTechMed.

Die Rektorin der Karl-Franzens-Universität, Christa Neuper, bezeichnete BioTechMed mit den Forschungsschwerpunkten „Molekulare Biomedizin“, „Neurowissenschaften“, „Pharmazeutische und Medizinische Technologie“ sowie „Quantitative Biomedizin und Modellierung“ als „das wichtigste strategische Projekt der drei Grazer Universitäten“. Neuper betonte auch, dass es vor allem „um Spitzenforschung“ gehe. In der Praxis solle BioTechMed „wie ein Shared Space funktionieren“: Ohne starre Regeln im Detail können alle Beteiligten, orientiert am gemeinsamen Ziel, produktiv miteinander arbeiten.

Für den BioTechMed-Koordinator der Uni Graz, Markus Steppan, wird mit der 2011 gestarteten Forschungsplattform „kein regionales Süppchen gekocht, es gibt vielmehr einen internationalen wissenschaftlichen Fachbeirat“, der die Qualität der Forschungsprojekte sicherstellen hilft. Steppan präsentierte die Vernetzungsformate „Lab Visits“, „Postdoc-Pool“ und „Future Space“ – damit werde das „Out-of-the-box-Denken“ gezielt gefördert.
Rudolf Stollberger, BioTechMed-Koordinator der TU Graz, präsentierte anhand praktischer Beispiele „neue Forschungshorizonte durch interdisziplinäre Methodenintegration“. Praktische Beispiele von Konvergenz und Kooperation aus klinisch-medizinischer Sicht stellte schließlich der BioTechMed-Koordinator der Med Uni Graz, Harald Mangge, vor.

In der anschließenden Diskussion regte unter anderen Universitätsrätin Waltraud Schinko-Neuroth an, dass BioTechMed auch Schnittstellen zu den Förderstellen des Landes und zu den Clustergesellschaften schaffen solle, um etwa Gründungen und andere unternehmerische Anwendungen möglich zu machen. Ihre Unterstützung und Interesse an inhaltlichen Kooperationen meldeten die Vertreterinnen und Vertreter des BioNanoNet, des Science Park Graz und der FH Joanneum an. Man war sich auch darüber einig, schon in frühen Stadien des Studiums die Kommunikationskompetenzen der künftigen WissenschafterInnen zu stärken.

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